Eine innere Umbruchphase zeigt sich selten plötzlich. Meist kündigt sie sich leise an. Durch Unruhe, Erschöpfung, Reizbarkeit oder das diffuse Gefühl, „nicht mehr richtig am Platz zu sein“. Der Verstand sucht nach Gründen, doch findet keine eindeutige Erklärung. Genau das macht diese Phase so herausfordernd.
Im Kern bedeutet eine innere Umbruchphase, dass sich innere Werte, Bedürfnisse oder Lebensausrichtungen verändern. Das bisherige Selbstbild passt nicht mehr vollständig, während das neue noch nicht greifbar ist. Dieser Zustand ist instabil, aber notwendig. Entwicklung verläuft nicht linear. Sie verläuft in Zyklen. Und jeder Zyklus beginnt mit einem inneren Innehalten, oft ausgelöst durch Irritation.
Wichtig ist: Eine Umbruchphase ist kein Zeichen von Schwäche oder Versagen. Sie zeigt, dass innere Reifung stattfindet. Dass etwas in dir genauer wahrgenommen werden will, bevor der nächste Schritt möglich wird.