Ein weit verbreiteter Ansatz ist es, sich durch Disziplin zur Veränderung zu zwingen. Mehr Kontrolle, mehr Durchhalten, mehr Selbstoptimierung. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig führt es jedoch häufig zu Erschöpfung.
Innere Stabilität entsteht nicht durch Druck. Sie entsteht durch ein Gefühl von innerem Gehaltensein. Wenn der Körper nicht permanent in Alarmbereitschaft ist, können Menschen sich selbst besser wahrnehmen, Grenzen erkennen und angemessener reagieren.
Ein reguliertes Nervensystem ermöglicht genau das. Es schafft eine innere Basis, auf der Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft wachsen können – ohne Kampf gegen sich selbst.